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ABOUT NEPAL
 

Nepal zählt zu den faszinierendsten Ländern der Welt. Sieben der zehn höchsten Gipfel unserer Erde befinden sich auf nepalesischem Boden. Inmitten des Himalayas gelegen ist Nepal auch das durchschnittlich höchstgelegene Land der Erde. Vom Mount Everest mit seinen 8848 m reicht das Land aber auch bis in den tropischen Dschungel des Terai hinab. Der tiefste Punkt liegt auf 70 m über dem Meer an der indischen Grenze. Eine Nepalreise kann vom Hochgebirge bis in den Regenwald führen. Egal ob ein Trekking rund ums Annapurna Gebirge oder eine Tour auf dem Rücken eines Elefanten im Chitwan Nationalpark - dem Zauber Nepals kann man sich nur schwer entziehen.

Beste Reisezeit und Klima in Nepal
Das Klima in Nepal ist sehr unterschiedlich. In vielen Gebirgsregionen ist der Winter lange und hart. Rund um Dolpo sind Trekkingtouren von Oktober bis April nicht anzuraten. Rund um den Annapurna und im Everestgebiet hingegen sind Oktober - Dezember mitunter die besten Zeiten, um sich auf die Reise zu machen. In vielen Regionen herrscht in unserem Sommer der Monsun, dann heißt es: Regensachen einpacken. Der Süden ist klimatisch natürlich begünstigt. Hier ist es sehr warm und schwül. Das warme Klima begünstigt auch die Flora und Fauna des tropischen Grenzgebiets zu Indien mit seinen fruchtbaren Landstrichen. Die Gebirgsregionen Nepals hingegen am Himalaya sind karg und felsig, die Temperaturen kühl bis eisig.

Nepal - Schmelztiegel der Kulturen
Von "dem Nepalesen" zu sprechen, ist fast unmöglich. Über 100 Volksgruppen leben in Nepal in einem Land und sprechen beinahe ebenso viele Sprachen. Viele Landstriche sind von der westlichen Zivilisation fast gänzlich unberührt, auch wenn der Tourismus in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Nepal ist aber noch immer ein ursprüngliches Land, das mit seiner Kultur, die so anders als alles andere ist, begeistert. Der Hinduismus und das Kastenwesen bestimmen zu einem großen Teil die nepalesische Gesellschaft. Wer Nepal bereist, kann sich neben der herrlichen Naturkulisse mit den hohen Berggipfeln vor allem über viele Klöster freuen.

Viele Nepalesen gelten als Unberührbare, das heißt als sehr arme Bevölkerungsschicht ohne Aussicht auf Aufstieg. Vor allem im ländlichen Bereich und in den Dörfern ist Nepal eines der ärmsten Länder der Welt. 80 Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Es fehlt vielfach an Schulen, Krankenhäusern und allem anderen was wir unter Infrastruktur verstehen. Dass die Nepalesen trotz dieser Schwierigkeiten dem Leben positiv gegenüberstehen, hat auch mit ihrer spirituellen Einstellung und dem Glauben an die Wiedergeburt zu tun, die dem Hinduismus zu eigen ist.

Geographische Einteilung Nepals
Die Unterschiede in der Bevölkerung lassen sich durch die wechselhaften Landschaften und den damit einhergehenden Lebensumständen erklären. Während im Süden Nepals und in der Hauptstadt Kathmandu die Entwicklung von Infrastruktur und Wirtschaft vorangeht und der Boden fruchtbar ist, sind die gebirgigen Regionen im Norden auch heute noch schwer zugänglich. Das Leben in den Bergen ist von alten Strukturen geprägt, Industrie gibt es keine, ebenso wenig gehören Straßen zum Landschaftsbild. Die Fortbewegung erfolgt zum größten Teil zu Fuß und auf Lastentieren wie den Yaks. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt mittlerweile im fruchtbaren Terai. Das Mittelland, die mittlere Höhe beträgt noch immer 3000 m über dem Meer, rund um Kathmandu hat ebenfalls ein Bevölkerungswachstum erlebt. Die meisten Trekking Touren spielen sich rund um das Annapurna Gebirge und in der Himalaya Region des Mount Everest ab. Hier ist der Tourismus fast die einzige Einnahmequelle der Menschen.

Visum für Nepal
Das Visum für Nepal kann man entweder bei Ankunft in Kathmandu direkt am Schalter ausstellen lassen, oder vor der Reise im jeweiligen Konsulat ausfertigen lassen. Die Kosten belaufen sich derzeit auf 40 US Dollar (Stand Mai 2011).

Gesundheit und Impfungen
Nepal zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Vor allem in den gebirgigen Regionen in der Annapurna Region oder rund um den Mount Everest wird man nach Krankenhäusern und Ärzten vergeblich Ausschau halten. Es empfiehlt sich, eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen. Vorsicht ist beim Trinkwasser geboten. Abkochen sollte man das Wasser auf jeden Fall, Entkeimungstabletten schützen zusätzlich vor Durchfallerkrankungen. Spezielle Impfungen sind nicht nötig. Hepatitis und Tetanus werden wie auf allen Fernreisen angeraten.

 

 
 

 

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